Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn

AUS DER JUGENDARBEIT

Jugendgruppe
für konfirmierte Jugendliche jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.00 Uhr im Gemeindehaus.
Jugendhauskreis
donnerstags um 17.30 Uhr an wechselnden Orten.

Vorschau 2018

 

Kindermusicalfreizeit

11. bis 16. Aug. 2018 in Stein an der Ostsee (Kieler Bucht), für Kinder von 8 bis 12 Jahren, Spiel, Spaß, Gemeinschaft – Und: Alles dreht sich um ein Musical!

 

Jugendfreizeit für 13-17jähre

voraussichtlich in der 3./4. Ferienwoche – Ziel noch offen

 

 

Wenn Sie für die Stelle unserer Diakonin spenden möchten:

Bankverbindung:
Ev.-luth. Kirchengemeinde Lensahn, Volksbank Ostholstein Nord-Plön,
BLZ: 213 900 08, Konto-Nr.: 110 006 823,
Iban: DE59213900080110006823, Bic.: GENODE F1NSH -
Verwendungszweck: -Spende für Jugendwartstelle-

Weitere Auskünfte erteilt auch das Kirchenbüro Tel. 1613.

 

Freizeiten 2017 - Rückblick

 

 

Kindermusicalfreizeit in Stein

7 Tage waren 55 Kinder mit 15 Mitarbeitenden unterwegs in Stein. Es war eine Freizeit der Superlative: ein Tag länger als sonst, so viele Menschen wie noch nie, das Musical über Martin Luther selbst geschrieben und selbst komponiert, das aufwändigste Bühnenbild in acht Jahren und die abwechslungsreichsten Kostüme. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Uraufführung in Stein ließ keine Wünsche offen. Eltern und Kinder waren gleichermaßen begeistert.

Am 10. September, in Malente im Haus der Kirche (Janusallee 5) um 11 Uhr gab es noch einmal die Gelegenheit das Musical im Rahmen eines Familiengottesdienstes anzusehen.

Es war proben- und vorbereitungsintensiv, trotzdem haben wir noch manch anderes erlebt. Baden und Wasserspiele, einen selbstvorbereiteten Mittelaltermarkt, Kindergottesdienst mit Handpuppen, Hobbygruppen, Gute-Nacht-Geschichten, Frühsport, Kino, Morgen- und Abendandachten, gemeinsames Singen, leckeres Essen, toben auf dem Deich, Spüldienst und neue Freundschaften. Die Liste der Menschen, die zum Gelingen der Freizeit beigetragen haben ist lang. Angefangen bei den Ehrenamtlichen, die in Küche und Gruppenleitung ihre Zeit verschenkten, dann die Menschen, die uns Stoffe, Garn, Nähmaschinen und Knöp- fe spendeten, die Menschen in der Gemeinde, die tatkräftig in Büro und Werkstatt uns Arbeit abnahmen, die mit geplant, überlegt, gebetet und nachgefragt haben, die Eltern, die den Fahrdienst nach Stein und zurück übernahmen, die fröhlichen Kinder...

VIELEN DANK AN EUCH ALLE!!! Und bis zum nächsten Jahr!                               Ulrike Rasch 

 

 

 

 

Jugendfreizeit im Elbsandsteingebirge

 

Vom 11.8.-25.8.2017 waren die 13-17jährigen in Pirna im Elbsandsteingebirge.

Unter dem Stichwort „Auf ins Abenteuer“ erwartete die Teens u.a. das Übernachten im Zelt, Ausflüge in großartige Sandsteinformation, klettern, baden, Gemeinschaft, singen, von Gott hören und reden.

 

 

Rückblicke

Christival in Karlsruhe 2016 - Jesus versöhnt

Liebe Leserinnen und Leser,
wir von der Jugendgruppe waren vom 04.05.2016-08.05.2016 gen Süden unterwegs in der Residenzstadt Karlsruhe in Baden-Württemberg. Dort fand das „Christival“, eine Großveranstaltung für junge Christen statt. Das Motto lautete „Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (2.Kor 5, 19-20), weil es in der Welt zu unzähligen Konflikten kommt, die alle Bereiche unseres Lebens betreffen und Jesus derjenige ist, der uns Versöhnung schenkt.
Geschlafen haben wir in einer Turnhalle im Massenquartier. Zum Frühstück gab es auf einer kleinen Papiertüte eine kleine Morgenandacht, die uns einen Impuls für den Tag gab. In den Messehallen und auf dem Messegelände gab es zahlreiche Informations-stände sowie ein großes Sportangebot und einige Kulturzelte.

Außerdem gab es in den Hallen die jeweiligen Veranstaltungen wie „Wortwechsel“, also Bibelarbeit und „Evening Events“, also Abendandachten. Die Seminare, die wir jeweils bei der Anmeldung ausgesucht hatten, waren auf das gesamte Stadtgebiet von Karlsruhe verteilt und so sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unseren Zielorten gefahren. Auffällig war, dass in der S-Bahn die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die überwiegend aus Mittel- und Süddeutschland stammen, anfingen zu singen, wobei sich dann einige Ohrwürmer in unseren Köpfen eingenistet hatten. Am Samstagabend fand im Schlossgarten ein großes Picknick statt, die 15 000 Teilnehmer des Christivals wurden von engagierten Bürgern aus Karlsruhe und Umgebung daran verpflegt.
Nachdem das Picknick beendet war, gab es dann einige Konzerte, darunter auch von Judy Bailey, iThemba, Normal Ist Anders, usw.
Der Abschlussgottesdienst mit Abendmahl am Sonntag schloss das „Christival“ ab und damit brachen wir wieder gen Norden auf.
Zusammengefasst haben wir in dieser Zeit viel erlebt und begegneten stets freundlichen und offenen Menschen, mit denen wir uns über Glauben, Bibel und Leben austauschen konnten.
Maximilian Zupke

Kindermusicalfreizeit 2015 in Stein an der Ostsee

Vom 26.-31. Juli wurde der kleine Badeort an der Kieler Bucht einmal mehr zum Schauplatz unserer Kinder-Musicalfreizeit. 54 Teilnehmer und 12 Mitarbeiter aus dem Kirchenkreis Ostholstein und darüber hinaus bevölkerten das sehr schön gelegene Ostseeheim direkt am Meer, das jedoch in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters nur spärlich frequentiert blieb. Doch es reichte für zahlreiche Spiel-, Sport- und Bastelangebote; auch Andachten und Bibelarbeit durften nicht fehlen.
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die biblische Figur Ruth, eine moabitische Frau, die nach dem Tod ihres Mannes ihrer Schwiegermutter Noemi in deren Heimatland Israel folgt. Dort erlebt sie die Unterstützung und Versorgung ihres fernen Verwandten Boas, der sie schließlich heiratet. Aus ihrer Ehe entspringt ein Sohn namens Obed, dessen Enkel David einmal König von Israel sein wird. Zentrum der Geschichte ist die treue Freundschaft zwischen Ruth und Noemi, die in dem oft als Trauspruch

gewählten Bibelvers aus Ruth 1,16 f. gipfelt: „Da, wo du hin gehst, da will auch ich hin gehen...“
In den Arbeitsgruppen Theater, Musik, Bühnenbild und Kostüme näherten wir uns der Geschichte und übten für unsere gemeinsame Aufführung am Ende der Freizeit, zu der viele Eltern und Geschwister anreisten und die ein voller Erfolg war. Eine zweite Möglichkeit, das Stück noch einmal zu erleben, gab es im Gottesdienst am 30. August um 10.15 Uhr in der Katharinenkirche in Lensahn (Foto links).
Wir blicken zurück auf 6 regen- aber auch segensreiche Tage mit vielen zufriedenen Kindern und müden aber erleichterten Mitarbeitern, denen wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken!
Jugendfreizeit in Norwegen 2015
Nun sind wir schon lange aus Norwegen zurück, haben 13 abwechslungsreiche, bewegende, anstrengende, bereichernde, spaßige, anregende und einfach schöne Tage erlebt. Mit Sport, Gipfel erklimmen, singen, Bibel lesen, gutem Essen, Geländespielen, baden, freier Zeit, Abendandachten und gelebter Gemeinschaft war alles dabei, was das Herz begehrt.
Wie es so schön heißt, nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so laufen gerade schon die ersten Überlegungen für nächstes Jahr.
Die Kooperation der Kirchengemeinden Lensahn und Oldenburg geht in die dritte Runde. Vom 30.07.-10.08.2016 werden wir nach Dänemark auf Jugendfreizeit fahren.
Jugendgruppe und Teenie-Chor in Schweden
Schon vor einigen Jahren hatten mein Mann Henning und ich eine Einladung von Freunden bekommen. Wir sollten sie doch mal wieder auf ihrem Hof in Schweden besuchen. Und vielleicht könnten wir ja auch mit einer Gruppe kommen, gern auch mit Jugendlichen und vielleicht könnten wir ja auch singen…
Gesagt getan. So luden mein Mann und ich unsere Gruppen ein und machten uns mit insgesamt 24 Teenagern vom 13.-17.5. auf den Weg nach Sandby.
Dort wurden wir sehr herzlich von unseren Freunden Helga und Jochen Bonhage empfangen.
Schon gleich zu Beginn wurden unsere musikalischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt, denn am
Himmelfahrtstag durften wir den Gottesdienst im Nachbarort Borrby mit unserem Gesang bereichern. Der schwedische Gottesdienst war schon eine echte Sensation, außer Begrüßung,
Einladung zum Abendmahl und Verabschiedung verstanden wir recht wenig. Aber wie es so schön heißt, Taten sagen mehr als Worte und so haben wir sehr wohl verstanden, dass wir gern gesehene
Gäste auch dort waren.
Viel Zeit haben wir mit Singen verbracht und schon am ersten Tag erklang der erste Gospel
vierstimmig. Doch das Proben durfte nicht alles sein, schließlich liegt Sandby an der Ostsee
und Nachmittage am Strand sind Pflichtprogramm. Spiel und Spaß halfen, dass die Gruppen sich besser kennenlernten und einige Mutige wagten sich bei 10°C sogar ins Wasser und hatten nach
dem ersten Kälteschock quietschenden Spaß dabei. Einen anderen Nachmittag verbrachten wir mit Scheunenmarkt, dem Erklimmen des Stenshuvudgipfels und ein bisschen einkaufen.
Und wie es immer so ist: die Zeit vergeht wie im Flug und eh man sich versieht, tritt man schon wieder den Rückweg an.
Doch wir brachten etwas mit! Viel Musik natürlich und daraus wurde ein ganzes Konzert: "Join the Spirit"
Ulrike Rasch

Rückblick auf die Freizeiten 2014

Jugendfreizeit 2014
Auf zu neuen Ufern! – Jugendfreizeit auf Bornholm
In diesem Sommer hat sich einiges in Sachen Jugendfreizeit geändert. Wir sind gemeinsam mit der Kirchengemeinde Oldenburg los gefahren, hatten plötzlich viel mehr Teilnehmer, ein deutlich größeres Mitarbeiterteam, einen etwas anderen Tagesablauf und das Ziel war natürlich auch besonders. Dänemarks Insel Bornholm begrüßte uns mit strömendem Regen, um uns dann mit 10 sonnigen, warmen Tagen zu verwöhnen.
Viele der Jugendlichen waren zu Beginn skeptisch. Wie würde es mit den „anderen“ werden? Und natürlich mussten sie sich (wie im Mitarbeiterteam übrigens auch) an den ersten Tagen erst einmal beschnuppern. Nachdem dieses Kennenlernen geschafft war, haben wir eine große Überraschung
erlebt. In den Jahren, in denen ich nun Freizeiten leite, habe ich noch nie so eine aufgeschlossene und einander zugewandte große Gruppe erlebt. Sie haben sich auf alles Mögliche eingelassen, singen, Tanzkurs, Geländespiel, Abendandachten und Bibelarbeit, Themenseminare, schick anziehen fürs Bergfest, Volleyball, Fußball, Kubb, Wasserolympiade, usw.
Wir freuen uns sehr, dass wir gutgelaunte Jugendlichen wieder mit nach Hause bringen konnten, neue Freundschaften geschlossen wurden und sich viele bemühen diesen gemeindeübergreifenden
Kontakt aufrecht zu erhalten.
Auch an dieser Stelle gilt ganz besonderer Dank unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die mit so viele Liebe, Hingabe, Kreativität, Humor und so vielem mehr dabei gewesen sind. Ihr seid spitze!
Ulrike Rasch
Kindermusicalfreizeit 2014
Die Kindermusicalfreizeit für 8-12jährige fand im Juli in Stein an der Ostsee statt.
Die nunmehr fünfte Kindermusicalfreizeit liegt nun hinter uns. Mit 45 Kindern und 12 Mitarbeiter/ -innen konnten wir dieses kleine Jubiläum begehen.
Im Mittelpunkt der Freizeit stand das Einüben des Musicals: In vier verschiedenen Gruppen (Theater, Musik, Bühnenbild, Kostüme) haben wir Paulus von Tarsus kennengelernt, waren bei seiner Bekehrung vom Christenverfolger zum Missionar dabei und haben ihn auf der ersten
Missionsreise nach Kleinasien „begleitet“.
Neben den intensiven Proben für‘s Musical durften Geländespiele, gemeinsames Singen, Andachten, Hobbygruppen und Baden natürlich nicht fehlen. Besondere Überraschungen gab es dann beim Festessen mit arabischem Pudding und gefüllten Weinblättern sowie der anschließenden
Talentshow mit Akrobatikvorführungen, selbstkomponierten Liedern, Tanz und Theater. Wen
das jetzt schon begeistert, dem sei gesagt, dass der Höhepunkt noch wartete:
die Aufführung des Musicals am letzten Tag vor den zahlreichen Eltern, Großeltern und Geschwistern. Da sind unsere Kleinen ganz groß rausgekommen.
Wir blicken zurück auf sechs segensreiche Tage voll guter Begegnungen und Erlebnisse und
danken besonders unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz!
Ulrike Rasch
Rückblick auf die Freizeiten 2013
Kindermusicalfreizeit 2013
Die Kindermusicalfreizeit für 8-12jährige fand vom 15.-20. Juli in Stein an der Ostsee statt.
„Wie viele waren denn von euch schon auf Kinderfreizeit?“
Ein Großteil der versammelten Kinder meldet sich. Es ist der erste Abend der alljährlichen Kindermusicalfreizeit und es wird gerade analysiert, wer denn schon wie oft dabei war.
Besonders stolz sind die Kinder, die sich bei „schon vier mal dabei“ melden konnten. Ebenfalls ein wenig stolz hebe auch ich meinen Finger, denn immerhin fahre ich nun schon seit meinem
sechtzehnten Lebensjahr als Mitarbeiter auf diese Freizeit.
Wie jedes Jahr konnten Kinder zwischen 8 und 12 sich für dieses Projekt der Kirchenregion Holsteinische Schweiz und der KGM Lensahn anmelden und eine Gruppe auswählen, in der sie sich engagieren wollten. Zur Auswahl standen: Theater spielen, Musik/Chor, Bühnenbild basteln, und Kostüme nähen.
Klingt soweit vertraut, aber eine Kinderfreizeit wie dieses hat es meiner Meinung nach noch nie gegeben. Zwar sind wir jedes Jahr von Zuhause weggefahren und haben irgendwo gemeinsam
übernachtet, gegessen, gebadet, Tischkicker gespielt und selbstverständlich an unserem Musical gearbeitet, doch dieses Jahr hielt einige Änderungen für den routinierten Mitarbeiter bereit:
zum einen waren wir gezwungen, in ein neues Haus umzuziehen.
Dieses Jahr sollte das „Ostseeheim“ in einer kleinen Ortschaft mit dem kreativen Namen „Stein“ unser vorrübergehendes Zuhause für den 15. - 20. Juli werden. Das Haus, welches nur einen Steinwurf (man verzeihe mir das Wortspiel) vom Wasser der Kieler Bucht gelegen war, bot neben einigen anderen Vorzügen vor allem mehr Platz. Nachdem unsere Kindermeute all die Jahre das Gut Rotenhausen bei Lübeck unsicher machen durfte, war es diesmal der idyllische Ostseestrand bzw. der Deich, auf dem nun lautes Kindergeschrei zu vernehmen war, wenn eine unserer Geländeaktionen oder andere Spiele auf dem Programm standen. „Kindermeute“ ist übrigens gar nicht so übertrieben: Während wir die letzten Jahre um die 25-32 Kinder zu betreuen hatten, zählten unsere Schützlinge dieses Jahr ganze fünfzig. Wir sind also aus unserem alten Haus buchstäblich herausgewachsen, und mit unserem ebenfalls erweiterten Mitarbeiterteam hatte unser Musical am Ende schon fast die Ausmaße einer Großveranstalltung. Aber man wächst ja mit bekanntlich auch mit seinen Aufgaben. Das besondere an diesem Musicalprojekt hat ein Teilnehmer wie folgt festgestellt: „Wir arbeiten alle in völlig verschiedenen Gruppen, jeder nach dem was er gut kann, und am Ende kommt trotzdem alles zusammen in einer Aufführung“. Besser hätte ich es kaum beschreiben können!
Und es ist jedes Jahr aufs Neue unheimlich beeindruckend, wie kreativ, aufgeschlossen, motiviert und talentiert die Kinder sind. Bei unseren morgendlichen Proben in der Theatergruppe, die ich dieses Jahr erstmals geleitet habe, erntete ich fast immer böse Blicke oder gar Protest, wenn es darum ging, eine kurze Pause einzulegen; zu groß war die Begeisterung für das gemeinsame Projekt. Aber auch, wenn die Vorbereitung der Aufführung viel Zeit in Anspruch nahm, gab es immer auch Programmpunkte wie Baden, Frühsport, Wasserspiele, Geschichten vorlesen, Kreativ werden oder zwischendurch auch einfach Zeit zum Quatsch machen oder rummalbern.
Ich denke, es war eine gute Mischung, und ich möchte an dieser Stelle noch einmal den Veranstalltern, den Mitarbeitern, aber auch den Kindern für diese wirklich tolle Freizeit und die gelungene Aufführung danken! Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nächstes Jahr wieder mitfahren könnte und diverse neue und bekannte Gesichter treffen würde!
Wie viele waren denn von euch schon auf Kinderfreizeit???

Sven Beth, ehrenamtlicher Mitarbeiter
Jugendfreizeit 2013
Mit dem Fahrrad und der Bahn ging es dieses Jahr in Richtung Spreewald, etwa 80km südlich von Berlin an den Körbaer See.
Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nichts mit diesem Ortsnamen anfangen kann, denen sei gesagt, dass es uns genauso ging. Körba ist ein kleines Dorf mitten in einem Naherholungsgebiet mit einem Badesee, einem Bäcker, zum Leidwesen der Jugendlichen ohne viel Handyempfang am Rande des Spreewaldes etwa 80km südlich von Berlin. „Was wollt ihr denn da?“ fragte uns dann jemand aus der Region, „hier gibt es ja nichts.“ Äußerlich mag das stimmen, aber beim genauen Hinsehen wird deutlich, dass wir eine ganze Menge gemeinsam erlebt haben: Angefangen bei der Spurensuche nach der Vergangenheit. Tatsächlich gab es in der Küche noch ein paar in der DDR gefertigte Teller, Tassen und Krüge, während unseres Ausflugs nach Berlin konnten wir im DDR-Museum im Trabbi Probe sitzen, NVA Uniformen anprobieren, herausfinden was ein Broiler* und eine Jahresendflügelfigur** ist und auf dem Weg sahen wir noch viele graue Häuser. Alles ein bisschen anders, als wir es von Zuhause kennen. Weiter geht’s mit den ganz „normalen“ Freizeiterfahrungen, Zimmer und Bad mit anderen teilen, Tisch- und Glücksdienst*** machen, Gemeinschaft erleben beim Singen, Beten, Bibel Lesen, eigene Grenzen überwinden, um bei Spielen mitzumachen oder in der Kleingruppe ein Theaterstück zu entwickeln, erleben ,wie schön es ist, am Ende des Tages eine Gute-Nacht-Post zu bekommen, in der steht: „Ich hab dich gern.“
Und dann sind da natürlich noch die ganz besonderen Erlebnisse, der Ausflug nach Berlin mit DDR-Museum, Fotoshooting vor dem Brandenburger Tor und dem Reichstag,hinauf mit dem schnellsten Aufzug Europas zum Panoramapunkt, der uns ein riesiges Berlin-Panorama beschert hat und dann war da noch das Bergfest, unsere Party auf der Hälfte der Freizeit. Die Teilnehmer haben
für den Anfang kleine unterhaltsame Theaterstücke vorbereitet und wir haben gemischt mit Nachrichten, Werbung und Sockentheater einen wunderbaren Revueabend erlebt, der ganz im Jahr 2013 mit Halem Shake und Gangnam Style**** endete. Tanzende, ausgelassene Jugendliche, die Spaß miteinander haben – ein absolut fantastischer Abend. Am Abend selbst und auch am nächsten Morgen hörte ich den ungläubigen Satz: „und das alles ohne Alkohol!“ Dazu sage ich nur „JA!“ Es geht auch ohne und obendrein ist es auch noch möglich, morgens miteinander Bibel zu lesen, sich
mit Fragen nach den eigenen Grenzen zu beschäftigen, danach zu fragen, wer und wie Gott ist und abends einfach fröhlich zu feiern.
Liebe Jugendliche, ich hatte echt viel Spaß mit euch. Ich freue mich an jeder und jedem einzelnen, schön, dass ihr mitgefahren seid.
Liebe Jacqueline, liebe Katrin, lieber Sven, DANKE für eure Mitarbeit!
Danke euch allen für die gemeinsame Zeit.

Ulrike Rasch

Anmerkungen:
*Brathähnchen **Engel ***sanitäre Anlagen reinigen ****zur Zeit
angesagte Popsongs aus den USA bzw. Südkorea, die zum abtanzen
und rumzappeln einladen
Alltagsfreizeit in Nienrade vom 24.02. bis 03.03.2013
Gemeinsam lachen, Hausaufgaben machen, kochen, zur Schule oder Arbeit gehen, den Glauben zusammen leben. So sah die Alltagsfreizeit für sechs Jugendliche und Ulrike und Henning Rasch in Nienrade vom 24.02. bis 03.03. aus.
Die Aufgabe während dieser acht Tage war es, den Alltag, also Schule oder Arbeit, mit dem Glauben zu verknüpfen. Es ging darum, wie man seinen Alltag lebt, ohne Gott zu vergessen.
Vormittags gingen wir zur Schule oder Arbeit. Nachmittags wurden zusammen Hausaufgaben gemacht und gelernt. Danach spielten wir Spiele oder haben gesungen. Abends, wenn dann alle zurück waren, haben wir in 2er-Teams gekocht und Texte der Bibel gelesen oder gesungen und gebetet. Es durften in vertrauensvoller Runde Fragen des Glaubens gestellt und besprochen werden. Zudem besuchten wir das Freizeitbad Weißenhäuser Strand.
Zum Abschluss der Freizeit wurden die Wohnungen gemeinsam aufgeräumt und geputzt.
Es gab viele vertrauensvolle, ernste, lustige und schöne Momente.
Diese wurden durch die Unterstützung der Familie Schlünzen ermöglicht, die uns ihre Ferienwohnungen zur Verfügung stellte. Dafür möchten wir uns nochmals herzlichst bedanken.
Elena Dreblow

Englandfahrt der KiGo-Mitarbeiter 2013

Auch in diesem Jahr fuhren wieder einige Kindergottesdienst-Mitarbeiter nach England, um bei "Lighthouse" in High Wycombe nördlich von London mitzuhelfen.
Hier der Bericht aus dem letzten Jahr:

Englandfahrt der KiGo-Mitarbeiter 2012
Wir, die jüngere Generation der KiGo-Mitarbeiter, fuhren nach High Wycombe in England, um bei Lighthouse, einer christlichen Veranstaltung für Kinder, ähnlich unserer Kinderbibelwoche, mitzuhelfen.
Am ersten Tag machten wir einen Ausflug nach London. Dort besuchten wir das ziemlich kleine, aber sehr interessante, an die Bücher und alten Filme erinnernde Sherlock Holmes Museum. Danach sahen wir uns viele weitere Sehenswürdigkeiten an, wie z.B. Big Ben, Tower Bridge und Buckingham Palace. Erst spät am Abend kamen wir zurück in unsere Gastfamilien. In diesen waren wir meistens zu zweit untergebracht. Sie waren engagiert und sehr gastfreundlich. Leider konnten wir nicht sehr viel Zeit mit ihnen verbringen und uns näher kennenlernen,
da wir einen recht straffen Zeitplan hatten.
Am Sonntag nahmen uns unsere Gastfamilien mit in den Gottesdienst. Er war sehr lebendig und mitreißend.
Am Montag begann Lighthouse. Dort wurden wir auf verschiedene Gruppen aufgeteilt. In einer Kleingruppe waren ca. 10-15 Kinder, für die wir verantwortlich waren. Mit der Kleingruppe gingen wir z.B. zum Basteln, zum Theater und zu sportlichen Spielen, außerhalb der großen Event-Zelte, wo wir uns sonst aufhielten. Außerdem gab es eine Mittagspause und auf der großen Bühne ein Programm mit Liedern, Bibelgeschichten und kleinen Spielen.
Am Abend gab es eine Veranstaltung für Jugendliche, namens Fresh Café. Dort konnten wir tanzen und klettern. Es gab auch eine Hüpfburg und ein Volleyballfeld, sowie einen Streetsoccer Platz und einen Stand zum Nägel lackieren.
Es war eine sehr schöne Zeit in England und wir haben sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt.

Johanna Nindel