Ich werd’ älter, etwas
weise,
Jahr um Jahr auf
Lebensreise.
Älterwerden hat Gewinn.
Ich lern’ besser
unterscheiden,
was vergeht und was wird
bleiben.
Älterwerden schärft den
Sinn.
Jahre kommen, Träume gehen,
ich kann immer klarer sehen:
Auf den Glauben kommt es an!
Früher gab es viele Rätsel.
Langsam lichtet sich der
Nebel
über’m Lebensozean.
Wunden aus vergang’nen Zeiten,
Gottes Liebe ließ sie heilen
oder machte Segen draus.
Gott bleibt weiter mein
Begleiter,
der mich schuf, er ist mein
Meister,
lehrt mich auf dem Weg nach
Haus.
Manches, was mir Früher
wichtig,
zeigt sich jetzt als null
und nichtig.
Glaube, Hoffnung, Liebe
bleibt.
Manches war nur kurz und
flüchtig,
manches falsch, nicht alles
richtig –
Jesus liebt mich und
verzeiht.
Und: solange ich noch reise,
sag’ ich’s laut und nicht
mehr leise:
Jesus ist mein Herr und
Gott!
Alles, alles wird vergehen.
Sein Wort trägt und bleibt
bestehen,
hält auf Kurs in Freud und Not.
(Rüdiger Fuchs 1996/28. 12.
2003 zum Geburtstag meines Sohnes Daniel
und zur Jahreslosung 2004,
Mel. EG 123)