Das Licht der Weihnacht

 

(Jesaja 9,1ff; Lk 2)

 

Menschen, die im Dunkeln leben,

Menschen, die kein Licht mehr sehn,

Menschen, die sich selbst aufgeben,

Menschen, die im Finstern stehn,

müssen nicht im Dunkeln sein.

Über ihnen heller Schein!

 

Gottes Licht soll’n Menschen sehen,

Menschen, die noch traurig sind,

und sie werden wieder leben,

denn geboren ist ein Kind.

Jesus ist für uns gebor’n.

Gott gibt uns noch nicht verlor’n.

 

Menschen können wieder hoffen,

deren Hoffnung schon zerbrach.

Menschen sehn den Himmel offen,

der für sie verborgen lag.

In dem Stall, bei Jesus Christ,

finden Menschen wieder Licht.

 

Müde Augen leuchten wieder,

schwere Herzen werden leicht.

Menschen singen Hoffnungslieder,

finden Trost in ihrem Leid.

In der Welt der Einsamkeit,

wird Gott Mensch und unser Freund.

 

Gott will nicht hoch oben thronen,

Gott kommt runter, wird ganz klein.

Gott will bei uns Menschen wohnen,

Schmerzen stillen, Schuld verzeih’n.

Jesus Christus ist gebor’n,

Finsternis hat Macht verlor’n.

 

Weihnachten, das Fest der Feste,

Gottes Liebe kommt uns nah.

Und für uns, die Erdengäste,

ist der Retter, Christus, da!

Öffne ihm die Lebenstür,

dann ist Weihnachten bei dir!

 

(Rüdiger Fuchs 1996, zur Melodie von EG 401 singbar)