„George W. Bush“
Wer
sonntags in die Kirche geht
und
hört, was in der Bibel steht
und
es sogleich danach vergisst
und
montags wieder Heide ist,
der
ist für Gott `ne Peinlichkeit
und
für die Welt das größte Leid.
George
will die ganze Welt erlösen
vom
Bösen mit noch viel mehr Bösem.
„Auge
um Auge, Zahn um Zahn“?
Nein,
so fängt niemals Frieden an -
es
sei denn auf den Fried-Höfen.
Der
Tod kann auch vom Leid erlösen
und
Menschen still und „friedlich“ machen.
Es
ist der Frieden ohne Lachen.
Und
diesen „Frieden“, wie es scheint,
hat
George W. Bush im Ernst gemeint!
Und
in den Gas- und Folterkammern
ersteht
mit Schreien, Röcheln, Jammern
der
Friede „made in USA“ –
Hipp hipp hurra!
Hipp hipp hurra!
Schon
die Indianer ham’s gespürt,
wohin
sie solcher Frieden führt:
„In God we trust“ auf
Dollar-Noten
und
unter’s Gras die „toten Roten“
und
Weltkrieg gegen die Natur –
that’s USA, eiskalt und pur!
Bisontöter, Klimakiller –
Der
„Frieden“ kommt. Es wird schon stiller
durch
USA auf dieser Erden,
weil
Menschen- und weil Arten sterben.
Und
jeder Tote, der ist still.
Das
ist’s wohl, was der „Dschordschi“ will.
So
komm’ ich nun zu diesem Schluss,
dass
Gott uns schnell erlösen muss
und
zwar zuerst von George W. Bush...
(R. Fuchs Mai 2004)