In dieser lauten, harten
Zeit
der
Stumpfsinn-Oberflächlichkeit,
in der ganz einsam in der
Menge,
in Lärm- und
Flimmerbildgedränge,
im Stress, in Hektik Herzen
schlagen,
doch nicht mehr sich zu
hören wagen,
in dieser ruhelosen Zeit,
die dringend nach Erlösung
schreit,
die Menschen tief zu Boden zwingt,
dahin, wo das Niveau
absinkt,
wo sie nur „bumsen“,
„fressen“, „saufen“,
statt sprechen grunzen und
sich raufen
und nur noch zwischen Bett
und Geld
in einer
Wellness-blödel-Welt
den nächsten „Kick“ zu
kriegen hoffen,
ob sportlich fit, ob
vollgesoffen,
da fällt es schwer, DEIN
Licht zu sein.
HERR bitte, bitte, greife ein!
Die Umkehr will nicht mehr
gelingen.
Wir haben keine Chancen
mehr.
Kein Licht kann in die
Herzen dringen,
kein Wort in Köpfe, weil sie
leer.
Selbst wenn’s die Ohren
hören könnten –
es fehlt das Hirn, um’s aufzunehmen.
Man denkt nicht, man lebt
triebgesteuert.
Die Herzen hören auf zu
sehnen.
HERR, wenn dein Wort und
Geist nicht sprechen
und neues Leben möglich
machen,
dann werden letzte Menschen
brechen
und Unmenschen darüber
lachen.
Der Teufel, der mit Seelen
handelt,
hat sie zu Teufeln schon
verwandelt.
Ach, Jesus, sag: wie lang,
wie lange
willst du noch warten? Mir
ist bange!
Der Böse tanzt und
triumphiert.
Die Liebe weint, der Glaube
friert,
die Hoffnung kann kein Licht
entdecken
und will sich stumm gemacht
verstecken.
(R. Fuchs, 26.02.2005)