Kirche
ist für alle offen:
Große, Kleine, Frau und
Mann,
alle die auf Jesus hoffen,
nimmt er hier in Liebe an.
Auch der Zweifler darf dort
sein.
Jesus lädt uns alle ein.
Kirche ist für alle offen,
die gern lachen und sich freu’n.
Nichts soll deren Freude
stoppen,
die vor Gott woll’n fröhlich sein.
Singen, Klatschen, Tanzen
auch –
Freude muss aus uns heraus!
Kirche ist für alle offen,
die in Not und Ängsten sind.
Schuldige, die dürfen
hoffen:
‚Gott vergibt mir ganz
bestimmt.’
Jesus will der Helfer sein,
hilft in Not, will Schuld verzeih’n.
Kirche ist für alle offen,
nicht für alles allerdings!
Dinge, die den Herrn
verspotten,
bleiben draußen, sonst misslingt’s,
dass wir ein Haus Gottes
sind.
Wer ihm treu bleibt, der
gewinnt.
Kirche ist für alle offen.
Gott nimmt uns an, wie wir
sind,
macht aus Fremden
Hausgenossen:
Jeder wird ein Gotteskind,
der sich Jesus anvertraut.
Gott aus Menschen Kirche
baut.
Kirche ist für alle offen,
jeder ist dafür begabt.
Kirche ist nie
abgeschlossen,
deine Gaben sind gefragt.
Die Gemeinschaft zählt auf
dich
und sie lässt dich nicht im
Stich!
Kirche ist für alle offen,
Arme, Reiche, Frau und Mann.
Schon der Stall war für sie
offen
als in Bethlehem kam an
Gott im Kind, als Mensch wie
wir.
Offen ist seitdem die Tür.
(Rüdiger Fuchs 1997, Mel. EG
401,
der St. Andreas Kapelle zu Koselau zum „35.“)