Es gibt ’ne Menge Leute,
die können heftigst kritisieren,
und die können ganz präzise
Forderungen formulieren.
Doch: sie können gar nicht
sagen,
wie’s denn wirklich besser
geht,
ganz zu schweigen auch
davon,
dass sie selber und konkret
einen Schritt tun in die Richtung,
die sie fordern, wollen,
wünschen.
Um so lauter können sie
dafür über andre schimpfen,
die nicht so sind, wie sie’s
wollen,
die nicht das tun, was sie
sollen.
Und in einer weit’ren Sache
Sind die Meckerpötte
krank:
Seht, sie können niemand
loben
Und sie sagen niemals Dank.
wird’s als
Selbstverständlichkeit
hingenommen. Ich spür’ Wut,
über so viel Dreistigkeit.
Sie erwarten viel von
andern,
bringen aber selbst nichts
ein.
Sollen solche Blubberköpfe
Etwa uns ein Vorbild sein?
Nein! Vergesst sie, diese
Nörgler,
und dann lernt von diesem
Spruch:
‚Es gibt nichts Gutes,
außer man tut es!’
Alles andre ist Betrug.
Nein, mit tausend
Mecker-Worten
Und Appellen wurde nicht
irgendwas und -wer
verändert.
Besser machen
ist die Pflicht!
(Rüdiger Fuchs 2003)