Obdachlos

 

Bin Obdachloser,

weiß nich’ viel,

bin auf der Suche

und hab doch kein Ziel.

Bin ein Träumer,

oft verlacht,

weiß jetzt noch nicht:

wo verbring’ ich die Nacht?

 

Ref.:

Manchmal träum’ ich,

ich wäre zu Haus’,

und ich wünsch’ mir,

ich wär’ nich’ allein,

doch die Strasse ruft,

ich muss hinaus,

kann nirgendwo glücklich sein.

 

Und ihr seht mich

und seht mich doch nicht,

seht nur

mein dreckiges Gesicht.

Und so zieh’ ich

immer weiter –

wenn ich einst sterb’,

kennt ihr mich nicht.

 

Manchmal träum’ ich ...

(Rüdiger Fuchs 1985/2004)