Was ich nicht ändern kann

 

Da sind so furchtbar viele Worte,

die nähme ich heut’ gern zurück.

Und vieles hab’ ich auch getan,

das brachte wem viel Schmerz, nicht Glück.

So oft hab’ ich im Zorn verletzt,

und später tat es mir dann leid,

nachdem der Ärger und der Groll

verflogen war’n im Lauf der Zeit.

Doch: Wenn ich dies im Rückblick sehe,

dann stelle ich ohnmächtig fest,

dass sich die Zeit, die weiter lief,

nicht mehr zurückgewinnen lässt.

So muss ich von Vergebung leben,

die hoffentlich man mir auch gibt.

Vor allem aber lebe ich

davon, dass Gott mich trotzdem liebt.

(Rüdiger Fuchs 1998)