Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn

Hallo erstmal!

Mein Name ist Roxana Sander und ich bin wie viele schon wissen die neue FSJ-lerin in der Gemeinde. Mit diesem Blog will ich jedem, den es interessiert, einen Einblick in diese Zeit gewähren und ein paar kleinere, aber auch größere Geschichten aus meinem derzeitigen Alltag mit euch teilen. Fangen wir also direkt an.

 

6. September 2019
 

Der Willkommenstag:

Als Freiwilliger unterliegt man nicht nur seiner Einrichtung, sondern auch der Diakonie, die nebenbei bemerkt der größte Arbeitgeber Schleswig-Holsteins ist. Der Willkommenstag war eine Veranstaltung ebendieser Diakonie, fand in Rendsburg statt und das erste Mal kamen alle FSJ-ler und BuFDis (Bundesfreiwilligen Dienstler) auf einmal zusammen.

Ich habe schon Wochen vorher einen Freifahrtschein bekommen und so beschloss ich mit dem Zug zu fahren.

An alle, die vor haben im nächsten Jahr auch ein FSJ oder ähnliches zu machen: Falls ihr nicht erkannt werden wollt, tragt eure Karte nicht offen um euren Hals.

Ich wurde von einer besorgten Mutter erkannt und saß den Rest der Fahrt mit der freundlichen, aber auch sehr schüchternen Lea zusammen.

In Rendsburg sah man dann zum ersten Mal, dass sechshundert Jugendliche ganz schön viel Platz beanspruchen. In der langen Schlange vor der Rendsburger Christkirche lernte ich Madita kennen, die sogar in meiner Gruppe war. Wir bekamen ein Namensschild sowie eine Verzehr- und eine Getränkekarte.

Um 11 begann in der Kirche dann das Programm, das die Ansprache des Pastor Nass, die Vorstellung des Mitarbeiterteams und einen Beatboxer, der die ganze Kirche zum Mitmachen animierte, enthielt. Da so viele Jugendliche anwesend waren mussten sogar die oberen Ränge besetzt werden, in denen auch Madita und ich einen Sitzplatz fanden, obwohl durch den dreigeteilten Grundriss auch im unteren Bereich eine Menge Leute untergebracht werden können.

In der Mittagspause übten wir uns dann wieder in Geduld, da wir -wie auch immer- die Letzten in der Schlange für die Essensausgabe waren. Letztendlich bekamen wir doch unseren Burger, aber auch das nächste Drama serviert. Unsere Gruppe sollte sich um 14 Uhr an einem gekennzeichneten Baum treffen. Da wir sehr lange anstehen mussten, war diese, als wir dort ankamen, jedoch schon weg.

Nach einigem Hin- und Herlaufen fanden wir sie schließlich im Gemeindehaus neben der Kirche. Ich hoffe sehr, dass wir bei unserem Gruppenleiter Stefan Burmeister jetzt nicht die ewigen Zuspätkommer bleiben.

Es gab eine kleine Vorstellungsrunde in der jeder auch seine Einrichtung nannte, in der er tätig war und Herr Burmeister sprach mit uns über die Regeln und Grenzen in einem FSJ oder BFD. Auch bekamen wir viele wichtige Informationen über die weiteren Seminare, die wir mit der Gruppe erleben werden. Eines davon beginnt am 16. September in Lübeck, geht eine ganze Woche und ich freue mich jetzt schon darüber berichten zu können.

Zum Schluss gab es noch ein paar abschließende Worte des Mitarbeiterteams und ein musikalischer Beitrag der „Band“ (die eigentlich nur ein Mann mit Gitarre war) und dann galt die Veranstaltung auch schon als beendet.

Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass der Tag recht unnötig war, außer das Treffen mit Stefan Burmeister. Trotzdem hat er mir gefallen, da ich mit Madita eine neue Freundin kennengelernt habe und das Leben doch erst durch Freundschaften so richtig lebenswert wird.

Ich hoffe euch hat mein kleiner Bericht gefallen.
Ich werde alle zwei Wochen regelmäßig updaten und euch so ein bisschen über mein FSJ auf dem Laufenden halten.

Bis zum nächsten Mal.
Roxana