Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn

17.01.2020

 

Nur eine halbe Stunde am Tag…

Hallo, ich glaub ich muss mich entschuldigen, das so lange nichts mehr von mir kam. Das lag vor allem daran, dass es vor Weihnachten sehr stressig war; nicht nur wegen dem Fest an sich, sondern besonders wegen der Vorbereitung auf den ECHT-Gottesdienst, der am 15. Dezember war.

Auch meine Fachtage fielen auf den Dezember. Dies ist ein intensiver Kurs über ein beliebiges Thema, das man in einer Gruppe zusammen erarbeitet. Bei mir war es das Thema „Sucht und Psychose“.

Nach Weihnachten hatte ich dann Urlaub und somit kein passendes Material für meinen Blog. Dachte ich zumindest. Aber wer sagt denn, dass ich in meinem Blog nur über mein FSJ schreiben muss? Wer schreibt mir das vor? Im Grunde ist es mein Gedankengut, welches ich mit dir, lieber Leser, teile.

Also dachte ich mir: Schreib doch einfach über ein Thema, das dir etwas bedeutet. Und das ist für mich definitiv das Lesen. In der Weihnachtszeit, auch wenn es mal stressig wurde, habe ich mir immer die Zeit genommen mich mal hinzusetzen und ein Buch zu lesen.
 

Und darum geht es mir auch in meinem heutigen Beitrag. Ich beobachte immer wieder, wenn ich in einen Zug einsteige, oder mich an öffentlichen Plätzen befinde, dass die meisten Menschen mit ihrem Smartphone oder Tablet beschäftigt sind, oft noch mit Kopfhörern in den Ohren, die sie zusätzlich von der Umwelt abschotten

Jetzt könnte man meinen, dass dies ja nur sei, weil ein Smartphone ja viel besser zu transportieren ist als so ein sperriges Buch. Aber ich werde auch ziemlich schräg angeguckt, wenn ich mein Buch aus der Tasche hole und im Zug anfange zu lesen.

Außerdem kenne ich viele, insbesondere Jugendliche, die nur ein Buch in die Hand nehmen, wenn es unbedingt notwendig ist. Das ist nicht nur schade um die vielen Geschichten und die Informationen, die sie dadurch verpassen, sondern auch fatal.

Laut einer GEO-Langzeitstudie, die im Jahr 2006 ausgewertet wurde, verlängere Lesen die Lebenszeit. Es helfe schon eine halbe Stunde täglich in einem Buch zu schmökern, um das Leben um 17% zu verlängern. Dies komme vor allem von den positiven Auswirkungen, heißt es in dem Artikel.

Lesen reduziere Stress, setze Glückshormone frei, wäre anregend für das Gehirn und wer es oft tut, hätte später eine niedrigere Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken. Außerdem verbessere es das Vokabular und die Rechtschreibung, allein dadurch, dass man sich die Wörter anguckt.

Wenn man sich diese Eigenschaften einmal durch den Kopf gehen lässt, kann man bestimmt eine halbe Stunde am Tag opfern und sich ganz einem Buch widmen. Zumal einem diese Zeit später in wertvoller Lebenszeit wiedergegeben wird, die durch kein Geld der Welt aufzuwiegen ist.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Artikel dazu bewegt ein bisschen häufiger in die Bücherwelt abzutauchen. Vielleicht sehe ich ja bald mehr von Zuglesern wie mir und weiß, dass sie meinen Artikel gelesen haben.

Zum Schluss noch ein Tipp für Singels. Wer liest, wirkt auch attraktiver auf andere… Und damit verabschiede ich mich für heute und wünsche nachträglich noch ein schönes neues Jahr 2020!

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal.
Roxana

 

 

 

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