Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lensahn

2. April 2020

 

Was tun gegen die lange Weile?

 

Wir befinden uns gerade alle in einer ganz besonderen Situation. Einer Situation, in der jeder sein Handeln ganz genau überdenken sollte. Die Corona Pandemie schreitet immer weiter voran und man hört täglich von neuen Infizierten in den Nachrichten.

Jeder Bürger wird gebeten zu Hause zu bleiben und nur für notwendige Besorgungen auf die Straße zu gehen. Da kann es schon mal sein, dass einem die Decke droht auf den Kopf zu fallen, wenn man immer mit denselben Leuten zusammenhocken muss, ob es nun die Familie, der Freund/ die Freundin oder der WG-Mitbewohner ist.

Was anfangs für die Schulkinder ein Segen war, wird nun zum Fluch. Man kann ja noch nicht mal mit der besten Freundin abhängen, oder neue Leute in der Disko treffen…

Also was tun gegen die lange Weile? Man will ja nicht immer vor dem Fernseher hocken und Serien auf Prime oder Netflix gucken. Deshalb habe ich hier mal meine vier Favoriten gegen die Langeweile und für ein gutes Miteinander aufgeschrieben.

 

1. Ein Picknick im Garten mit der Kernfamilie: Das Wetter wird zurzeit immer besser und was wäre da besser, als ein schönes Mittagessen oder Kekse und Tee auf der Wiese. Es ist mal etwas anderes und lädt bestimmt auch die faulen Gemüter ein, beim „Tisch decken“ behilflich zu sein. Wenn man keinen Garten hat, oder das Wetter mal doch nicht so toll ist, kann man immer noch ein wunderbares „Wohnzimmerpicknick“ veranstalten. Einfach den Tisch zur Seite schieben, eine Decke und ein paar Kissen auf dem Boden ausbreiten und schon hat man ein gemütliches Plätzchen zum Wohlfühlen.

 

2. Fotoalben ansehen: Habt ihr bei euch noch ein paar Fotoalben stehen? Vielleicht vom Urlaub am Bodensee, oder von euch, aus Kindertagen? Dann ist es Zeit sich mal zusammenzusetzen und mit euren Liebsten darin zu stöbern. Dadurch kommen vielleicht auch wieder Erinnerungen hoch, wie z.B. „Erinnert ihr euch noch daran, wie Susi damals in den Matsch gefallen ist und ihre neue, weiße Bluse nicht mehr zu retten war…?“ oder „An dem Tag hat das Kutschpferd doch tatsächlich meinen Hochzeitsstrauß gegessen…!“ Wer nicht dabei war kann gerne Fragen stellen. Vielleicht erfahrt ihr ja mehr voneinander, als ihr vorher wusstet…

 

3. Schatten an die Wand malen: Habt ihr mal wieder Lust auf ein bisschen Gruselfaktor in der Stube? Verdunkelt den Raum, stellt eine Tischlampe auf den Boden und schon kann es losgehen. Wer kann mit seinen Händen die tollsten und erschreckendsten Wesen an die Wand zaubern? Man kann sich auch eigene Geschichten ausdenken und diese mit den Schattenfiguren zum Leben erwecken.

 

4. Eine Sonntagsbox erstellen: Euch hat bis jetzt keine der Ideen so richtig begeistert, aber ihr habt selber gute Ideen, die ihr eurer Familie präsentieren wollt? Dann erstellt doch eine Sonntagsbox. Jeder in der Familie, oder im Haushalt, kann seine Wünsche über gemeinsame Aktionen verschriftlichen, in die Box werfen und hoffen, dass seine Idee am nächsten Sonntag gezogen wird. Wenn nicht bei der ersten Ziehung, dann vielleicht bei der zweiten. Egal ob Film gucken, Spieleabend, verstecken spielen im Dunkeln oder ein das gemeinsame Kochen: Alles ist erlaubt. Natürlich muss diese Box nicht unbedingt Sonntagsbox heißen. Sie kann auch Wochenendbox, Freizeitbox oder ganz einfach Wunschbox genannt werden, nur für den Fall, dass mehr Freizeit auszufüllen ist…

 

Das waren erst mal ein paar Ideen, um die lange Weile wenigstens für ein paar tolle Stunden aus dem Haus zu bekommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Falls ihr noch mehr Ideen braucht, habe ich auf unserer Kirchenhomepage eine Seite mit Spielideen für die Familie und für andere Wohngemeinschaften erstellt. Seht sie euch mal an und lasst euch kreativ inspirieren.

 

Falls euch dieser Beitrag gefallen hat, dann schaut doch auch mal hier bei meinen vorherigen Texten vorbei.

 

Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal.
Roxana

 

 

 

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